Gemeinsam gegen rechte Gewalt:

...keine rechte Straßengewalt, keine Hetze gegen Ausländer,
keine chauvinistischen, rassistischen oder sexistischen Sprüche!!!

Angesichts der in den letzen Jahren bei diesem wichtigen Thema eher hilflos erscheinenden Politik ist es besonders wichtig, daß sich viele Bürger und Organisationen dieses leidigen Problems annehmen. Wenn auch Staat und Politik nicht aus der Verantwortung entlassen werden dürfen, ist doch die Bereitschaft zu gemeinsamem Handeln besonders wichtig. Es gilt, Verantwortung und Zivilcourage zu zeigen.
Die folgen Adressen sind gute Beispiele dafür und sollten Mut machen im Kampf gegen rechten Terror und Rassismus und Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Bereichen. 

 

Kampagnen und Aktionen gegen rechte Gewalt:


 

Aktion "Z"
Die Kampagne wird u.a. initiiert von
der apparat, die tageszeitung, Gorol & Partner, Le Monde Diplomatique (Deutschland), Popkomm., PopOnline (popkomm.de), Radio Eins, Scholz & Friends Berlin und Transatlantico.  Die Kampagne soll nach dem bekannten Schneeballprinzip funktionieren und von möglichst vielen Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen aufgegriffen und weiter getragen werden. Das orangefarbene "Z" auf schwarzem Grund steht für Zivilcourage und signalisiert, dass sein Träger sich für den politischen Klimaschutz in Deutschland verantwortlich fühlt.
http://www.zett.de

 

naiin e.V. - no abuse in Internet - der Verein gegen Missbrauch im Internet
Das Internet wird  zunehmend missbräuchlich von Personen und Gruppen genutzt, die antidemokratische Zwecke verfolgen. Rechtsradikalismus, Kinderpornographie; Aufrufe zu Gewalt, Verbrechen, Rassen- und Minderheitenhass sollten aber nicht über das Internet verbreitet werden können. naiin sieht es als seine Aufgabe an, Aufklärung im Internet zu betreiben und relevante rechtliche und technische Maßnahmen zu erarbeiten - z.B. zur Abschaltung entsprechender Homepages.
http://www.naiin.org


 


 

Mut gegen rechte Gewalt
"MUT GEGEN RECHTE GEWALT" will ein Zeichen setzen  gegen die wachsende Intoleranz und Gewalt gegen ausländische Mitbürger! "MUT GEGEN RECHTE GEWALT" ist eine Initiative von Unternehmen und Benutzern des World Wide Web gegen rechtsextreme Inhalte im Internet. Je mehr User und Unternehmen sich an "MUT GEGEN RECHTE GEWALT" beteiligen, desto besser. Sagen Sie "Nein" zur braunen Flut im Netz und unterstützen Sie "MUT GEGEN RECHTE GEWALT" kostenlos und ohne jede Verpflichtung. 

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

Netz gegen rechts
„Das Informationsportal gegen Rechtsextremismus“  von deutschsprachigen Zeitungen, Agenturen und Sendern. Auf Initiative der "Woche" haben sich namhafte Medien von "Spiegel" bis ZDF und von "Bild" bis ARD zusammengeschlossen, um ihre Beiträge zum Thema Rechtsextremismus auf der Internet-Site zu bündeln. Damit wollen die Betreiber die demokratische Meinungsbildung zum Thema Rechtsextremismus fördern. Das Spektrum der zusammengeschlossenen Medien garantiert ein breites Meinungsspektrum – journalistische Information gegen rechtsradikale Agitation.
(Anmerkung: pikanterweise beteiligt sich ausgerechnet die Bild-Zeitung, die jahrelang durch tendenziöse Artikel mit zum fremdenfeindlichen und intoleranten Klima in Deutschland beigetragen hat)
http://www.netzgegenrechts.de

 

 

 

 

 

Deutsche gegen rechte Gewalt
"Wir lassen uns nicht von rechten Gewalttätern vorschreiben, was deutsch ist und was nicht." (Marieluise Beck, Ausländerbeauftragte der Bundesregierung)
Die Kampagne wirbt für eine Neuorientierung unseres Nationalbewusstseins, das nicht länger von einem selbstherrlichen Deutschlandbild geprägt sein sollte, welches seine Legitimierung in rassisch, ethnischen Motiven sucht. Denn deutsch zu sein, ist keine Frage der Hautfarbe.

http://www.deutschegegenrechtegewalt.de

 

 

 

 

Zusammen gegen Rechts im Internet 
Im deutschsprachigen Internetraum befinden sich viele rechtsextreme Websites, die unter anderem Gleichgesinnte eben zur Ausübung dieser Gewalt gegen Ausländer aufrufen. Insbesondere durch das Internet können Rechtsextremisten wesentlich einfacher Gleichgesinnte finden und den Kontakt zu diesen halten. Sie können durch die zuvor angesprochenen Websites meist kostenlos ihre Propaganda verbreiten, die durch das Internet weltweit eingesehen werden kann. An dieser Stelle setzt “Zusammen gegen Rechts im Internet” (ZgR) an.
Wenn Sie rechtsextreme Websites im Internet finden, die u.a. zur Ausübung von Gewalt gegen Ausländern aufrufen, verbotene NAZI-Symbole, fremdenfeindliche oder antisemitistische Äußerungen beinhalten, melden Sie diese, in dem Sie ZgR die URL (Internetadresse) der Homepage mitteilen.
Es gibt auch einen sehr informativen Newsletter mit aktuellen Informationen u.a. über interessante TV-Sendungen zum Thema.
http://www.zusammengegenrechts.de

 

 

 

Hilfe für Betroffene gibt es unter anderem hier:

Amadeu Antonio Stiftung          
Chausseestr. 29, 10115 Berlin 

Ziel der Stiftung ist es, zunehmend antidemokratische Tendenzen wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus in Ostdeutschland zu bekämpfen. Sie fördert Initiativen und Projekte, die sich für eine demokratische Kultur, den Schutz von Minderheiten und den Aufbau von Zivilgesellschaft engagieren.
http://www.Amadeu-Antonio-Stiftung.de

AKTION CURA    Hilfe für Opfer von Ausländerfeindlichkeit e.V.
Postfach 30 22 04, 10753 Berlin
In erster Linie leistet der Verein finanzielle aber auch immaterielle Hilfe für die Opfer fremdenfeindlich motivierter Gewalttaten. Daneben tritt AKTION CURA für eine Gesinnung in Deutschland ein, die ein tolerantes Zusammenleben ermöglicht, fördert multikulturelle Projekte verschiedener Art zur Aufklärung und Prävention.
http://www.aktion-cura.de

Opferperspektive e.V.
Schloßstr. 1    14467 Potsdam    Tel. 0171 - 19 35 669

Beratung für Opfer rechtsextremer Gewalt in Brandenburg
unterstützt Opfer rechtsextremer Gewalt dabei, Perspektiven für die Zeit nach dem Angriff zu entwickeln.
will mit interessierten Menschen vor Ort Perspektiven erarbeiten, wie sie Opfer unterstützen und der rechtsextremen Gewalt den Nährboden entziehen können.
will in der öffentlichen Diskussion die Perspektive der Opfer stärker in den Vordergrund rücken.
http://www.opferperspektive.de

 

ANTIRASSISTISCHES TELEFON    030 - 785 72 81    der Antirassistischen Initiative e.V.
Die Liste derer, die in unserer Gesellschaft diskriminiert werden ist lang. Die ARI will mit ihren Aktivitäten den Blick nicht nur auf die zunehmenden gewalttätigen Übergriffe auf Flüchtlinge und ImmigrantInnen lenken, sondern auch Rassismus und Diskriminierungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen sichtbar machen und bekämpfen.
Das antirassistische Telefon bietet Menschen, die von faschistischer und rassistisch motivierter Gewalt, staatlichen Maßnahmen und Diskriminierung betroffen sind, die Möglichkeit Hilfe zu finden ( auf Wunsch selbstverständlich anonym ).
http://www.berlinet.de/ari/wir_ueber_uns/wir_ueber_uns.html

EXIT DEUTSCHLAND   Telefon: +49 0171 7136452 • Mailbox: 0180 505 255 897 910 • Fax: +49 89244347789
EXIT will Jugendlichen und jungen Erwachsenen helfen, die aus der rechtsextremen Szene aussteigen möchten. EXIT richtet sich auch an Eltern von Kindern in rechtsextremen Gruppen, kann sie unterstützen und beraten. Mitglieder der rechtsextremen Szene müssen beim Ausstieg ihre alte Lebenswelt verlassen. EXIT bietet Aussteigern die Möglichkeit, neue Perspektiven zu entwickeln und Alternativen aufzubauen. Ein wichtiger Aspekt der Arbeit von EXIT ist die Prävention. In Schulen, in den Jugendclubs und den Familien soll eine Sensibilisierung für die rechtsextreme Gefahr, ihre Erscheinungsformen und ihre Mobilisierungsmechanismen erwirkt werden.
http://www.exit-deutschland.de
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